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Innovation / Artikel

Elektrisiert in die Zukunft: das Schnellladenetzwerk IONITY


Es ist das größte Rätsel beim Thema Elektromobilität: Nimmt der Markt an Fahrt auf, sobald es mehr attraktive Modelle gibt, oder kaufen Kunden E-Autos erst dann, wenn eine dichte Ladeinfrastruktur steht? Ein Konsortium aus mehreren Automobilherstellern trägt selbst zur Beantwortung dieser Frage bei und installiert mit IONITY ein europaweites öffentliches Schnellladenetzwerk für E-Fahrzeuge an den Autobahnen. Die Ausgestaltung des Netzwerks und sowie die Auswahl der Standorte für die Ladesäulen hat ein europäisches EY Team, unter Leitung der EY Real Estate GmbH, mitgestaltet.


Die größte Herausforderung des Projekts lag darin, die unterschiedlichen Disziplinen für die Netzwerkplanung der Ladestationen, die Bewertung konkreter Betreiberpartner in der Fläche und die Interessen der Hersteller im IONITY-Konsortium zusammenzubringen. Gelöst wurden diese Anforderungen von einem Spezialistenteam aus Real Estate, International Location Advisory Services (ILAS), Rechtsberatung, E-Mobility und Automotive Advisory.

Planung, Bewertung, Verhandlung: Projekterfolg aus einer Hand

Zwei große Arbeitsschritte bestimmten das Projekt: Bei der Netzwerkplanung mussten Kriterien zur Standortauswahl definiert und mit den Gegebenheiten und Strukturen verschiedener Märkte abgeglichen werden. In Zusammenarbeit mit zwei Hochschulen wurden dazu unter anderem Daten zur Makrolage, internes EY-Material und Big-Data-Erhebungen zu Verkehrsflüssen und Reisedaten herangezogen. Am Ende stand ein adressgenauer Netzplan mit passenden Standorten und möglichen Partnerfirmen. Lokale EY-Teams beurteilten anschließend die Gegebenheiten des jeweiligen Marktes, bevor schließlich zusammen mit IONITY die Priorisierung der möglichen Standorte vorgenommen wurde.


Der anschließende zweite Arbeitsschritt war von der Verhandlung mit den Betreibern möglicher Ladesäulenstandorte und der Bewertung der technischen Machbarkeit geprägt.


Am Ende hat EY mehr als 500 potenzielle Standorte in 23 Ländern identifiziert und bewertet, die den Anforderungen des Kunden entsprochen haben.

Viele Partner, viele Länder, ein Ziel

IONITY prägt den Netzwerkgedanken auf zwei Ebenen: Zum einen arbeiten die Hersteller BMW, Daimler, Ford und Volkswagen gemeinsam an dem Projekt – ein Novum für die Autobranche. Zum anderen entsteht über Ländergrenzen hinweg eine leistungsfähige Ladeinfrastruktur für E-Autos. Das Ziel: ein umsetzbares und bewertetes Netz mit 400 High-Performance-Ladestationen, das die E-Mobilität europaweit vorantreibt. Erste Pilotstationen entstanden bereits 2017, das gesamte Netz soll bis 2020 stehen.

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