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Innovation / Artikel

Auf der Suche nach dem nächsten großen Ding


Kann man sich im Regelbetrieb gleichzeitig neu erfinden? Es war der Autor und renommierte Stanford-Dozent Geoffrey Moore, der darauf eine klare Antwort gegeben hat: „Schützt die Ideen vor dem Daily Business!“

Innovationen brauchen nichts nötiger als Freiheit und eine Unternehmenskultur, die Wagemut fördert und den Wandel willkommen heißt. Wer Tag für Tag in Routinen, Meetings oder beim Kunden steckt, hat kaum eine Möglichkeit, Neues zu erfinden. Wer sich selbst verändern will, muss weg vom Schreibtisch.


Wie also können wir Business und Bahnbrechendes ermöglichen? Wie halten wir das bestehende Geschäft am Laufen und entwickeln parallel neue Geschäftsmodelle? Die Antwort heißt „Ambidextrie“ – das eine tun und das andere nicht lassen. Es gilt, eine Beidhändigkeit zu leben, die einen festen Rahmen braucht und im Unternehmen fest verankert ist.


Angesichts des disruptiven Wandels sind Innovationen heute Voraussetzung zum puren Überleben und daher integraler Teil jeder Unternehmensstrategie – auch unserer eigenen. Unsere Kunden sind auf der Suche nach Lösungen und fordern uns Tag für Tag mit neuen Fragestellungen heraus. So wie sie sich auf die Reise begeben, tun wir es auch. Um ihnen bei ihrer Transformation zur Seite zu stehen, müssen wir uns auch selbst transformieren. Dabei kommt es vor allem darauf an, eine Umgebung zu schaffen, in der Innovationen gedeihen können. Denn ohne Innovation keine Transformation – und umgekehrt.

MARKUS HEINEN

EY GSA Innovation Leader

Gemeinsam mit Kunden Lösungen finden

Die Digitalisierung beschleunigt diesen Wandel und revolutioniert ganze Branchen. Alte Gewissheiten werden infrage gestellt, früher separate Geschäftsfelder verschmelzen zu neuen Ökosystemen. Diese Sektorenkonvergenz erfordert neue Beratungsansätze – mit neuen Technologien treibt EY intern wie extern neue Sichtweisen und Methoden voran, um gemeinsam mit den Kunden Antworten auf ihre Herausforderungen zu finden.


Ein elementarer Bestandteil dieses kollaborativen Beratungsansatzes sind die „Wavespaces“, die wir an zentralen Standorten eingerichtet haben. Sie dienen als Werkstätten der Co-Kreation, in denen multidisziplinäre Teams disruptive Innovationen entwickeln. Wir begeben uns dort gemeinsam mit unseren Kunden auf die Reise. Für beide Seiten sind es mitunter unvergessliche Sessions, nicht zuletzt da sich beide Seiten mit ihren jeweiligen Stärken neu kennenlernen und diese gemeinsam verknüpfen.

Innovation intern

Unsere Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen sind unsere größte Ressource. Erfolgreich führen heißt heute, ihnen so viel Freiraum wie möglich zu gewähren. Wir setzen auf Schwarmintelligenz und Intrapreneurship und wollen unsere Mitarbeiter zu Unternehmern im Unternehmen machen. Dafür geben wir unseren Prüfern und Beratern elementare Techniken und Tools an die Hand.


Innovation ist bei EY im „Leadership Framework“ als zentrale Führungsaufgabe verankert. In einer Reihe von Workshops, Schulungen und auch im Berateralltag stehen Methoden wie Business Model Canvas, Value Proposition Canvas oder Design Thinking auf der Agenda – Inhalte, die dabei helfen, Kunden und ihre Bedürfnisse in den Vordergrund zu stellen und vom Nutzen für die Anwender her zu denken.

„Wie“ trifft „Warum“

Je mehr Ideen wir am Ende haben, desto mehr leben wir auch unseren „Purpose“: Wir stellen Fragen, die wir gemeinsam mit unseren Kunden beantworten. Indem wir Lösungen finden, die ihnen helfen zu wachsen und dem disruptiven Wandel standzuhalten oder ihn als Chance zu nutzen, sorgen wir dafür, dass die Welt besser funktioniert.


Wir wollen nicht nur eine „pupose-led company“, sondern auch eine „innovation-led company“ sein. Das eine bedingt das andere. Denn wer sich neu erfinden will, muss nicht nur wissen wie, sondern auch warum.